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ISLAND  – DIE BACHFORELLEN DER REYKJADALSA UND DER BIG LAXA I ADALDAL

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Brittany Fly Fishing hat ab sofort neue Gewässer in Island im Angebot: die Reykjadalsá, Nebenfluss der allseits bekannten Big Laxá I Adaldal, gelegen im Landesteil Norðurland eystra (Nordosten), etwa 45’ Fahrzeit von Akureyri, der zweitgrößten Stadt Islands entfernt.

Fly Fishing ist ab sofort exklusiver Buchungsagent für die Reykjadalsá-Fischerei für Frankreich und die Beneluxländer.

Der Fluss ist ein Paradies für die Oberflächenfischerei mit Trockenfliege und Emerger und unsere Privatstrecken von 37km, bzw. 2,5 Kilometer sind von Juni bis September zugänglich, insbesonders die Reykjadalsá ist ein Juwel: als Zufluss der bekannten Laxá I Adaldal fließt sie durch ein parallel zum Adaldalur führendes Tal. Im Oberlauf ist es ein relativ kleiner Fluss, knapp 10 bis 15 Meter breit, welcher durch eine schluchtartige Landschaft fließt, die aber leicht zugänglich ist. Das Flussbett ist übersät mit Steinblöcken aber der schnelle Flusslauf bleibt immer einfach zu befischen, man kann überall waten, außer vielleicht in den tieferen Gumpen. Es bietet sich dem Angler perfekte Bedingungen für eine Oberflächenfischerei mit Trockenfliegen und Emerger. Die Bachforellen stehen mit Vorliebe entlang der Uferregionen oder an besagten Steinblöcken und lassen sich von einer sorgfältig angebotenen Fliege überzeugen, das Muster ist in dem Fall weniger wichtig als eine perfekte Drift. Theoretisch etwas weniger produktiv als der Mittel- und Unterlauf finden sich hier am Oberlauf der Reykjadalsá aber auch zahlreiche Fische in Größen über 50 cm, es empfiehlt sich also, nicht zu fein zu fischen, will man dies Wildfische auch sicher landen. Etwas nördlich der Siedlung Laugar, wo sich unsere Lodge befindet, etwas unterhalb des ersten Flussabschnittes, beruhigt sich der Flusslauf und die Reykjadalsá mäandert durch ein offeneres Tal, bleibt aber immer leicht zugänglich. Überall sieht man dann die Schnauzen der Forellen die Oberfläche durchstoßen, um Nahrung von der Oberfläche aufzunehmen. Es bleibt eine herausfordernde, interessante Fischerei, mit feineren Vorfachspitzen, längeren Vorfächern und einer präzisen Anbietetechnik. Belohnt wird man dann aber mit Fischen, welche durchaus einige Pfund wiegen können.

In ihrem Unterlauf durchfließt die Reiykjadalsá den verzweigten Vestmannsvatn-See, um dann einige Kilometer weiter sich mit der Laxá I Adaldal zu vereinigen. Diese wird zurecht zu den 5 besten Forellenflüssen Europas gezählt.

Unsere Strecke an diesem Fluss ist auf 2,5 km ein ziemlich breiter (bis 200 Meter), ruhiger, relativ flacher Flusslauf, welcher einfach zu bewaten ist und viele wilde Bachforellen bis 8 Pfund aufweist. Einige Flussinseln im Lauf dieser « Hraun » genannten Strecke bilden unzählige Unterstände für die Fische, bieten aber auch Schutz vor manchmal aufkommenden Wind. Die Big Laxá ist DER Trophy-Forellenfluss Islands und an unserer Strecke fischen maximal zwei Angler am Tag, der Befischungsdruck ist demnach sehr gering!

Es bietet sich besonders an, in den frühen Morgenstunden und während des Abendsprungs am Wasser zu sein, dann ist es generell fast windstill und die Nächte sind entsprechend des Breitengrades (man ist hier nur etwa 290 Kilometer von Grönland entfernt, liegt knapp am Polarkreis) ziemlich kurz und man kann bei Bedarf 22 Stunden am Tag die Rute schwingen!! Wir haben ebenfalls die Möglichkeit, gegen Aufpreis, andere Stellen der Big Laxá zu befischen; besonders für jene Angler, die lieber etwas größere Gewässer befischen, ist dies ein interessantes Angebot.

Einige Zahlen :

Die Fangstatistiken der Reykjadalsá sind ziemlich beeindruckend. 2019 allein wurden etwa 3000 Forellen über 40 cm im Fangbuch notiert, wobei sämtliche Fische wieder zurückgesetzt wurden. Zu diesen Fängen gesellen sich dann noch etwa 100 atlantische Lachse hinzu, ohne dabei die arktischen Saiblinge zu vergessen, welche sich meistens während der Sommermonate in der Nähe des Sees aufhalten. Aufpreis für die Lachsfischerei zahlt man hier keinen, den Großteil des Aufstiegs machen Grilse in Größen von 3 bis etwa 6 Pfund aus, obwohl aber größere Fische bis 12 Pfund auch gefangen werden. Aufgrund der bescheidenen Größe des Flusses (bis auf etwas größere Pools im Unterlauf) fischt man hier nur mit der Einhandrute und mit Schwimmschnüren. Generell ist das Wasser schnapsklar und die Wassertiefe gering, so dass man die Fische auf Sicht befischen kann und dies sowohl mit Trockenfliegen, Nymphen und klassischen Mustern. Wie überall in Island ist die „Riffle Hitch“-Methode besonders beliebt und fängig.

Die arktischen Saiblinge trifft man überwiegend im Unterlauf an und die Fische, welche sich gerne in Schulen aufhalten, lieben besonders die Sicherheit des tieferen Vestmannvatn-Sees, wo man watend viele dieser tollen Salmoniden in Größen um 45 bis 55 cm fangen kann. Kapitalere Exemplare wiegen hier um die 3 Pfund bei etwa 60 cm.

Die maximale Anzahl an Angler ist an unseren Strecken auf 6 pro Woche während der gesamten Saison beschränkt. Der Befischungsdruck ist demnach generell extrem niedrig, einige Stellen in den Schluchten des herrlich schönen Oberlaufs kann man sogar als jungfräulich betrachten.

Meine Vorgehensweise geht eher in Richtung « lange Tage in freier Natur », demnach fängt nach einem reichhaltigen Frühstück gegen 9 Uhr der Tag mit der Abfahrt zum Fluss an (Geländewagen), es wird dann bist etwa 19 Uhr gefischt. Am Mittag ist ein Ufer-Picknick vorgesehen (wenn das Wetter mitspielt), und nach dem Abendessen in der Lodge können Hardcore-Angler noch den Abendsprung genießen, welcher im Nordland gerne bis nach Mitternacht gehen kann. Ankunft ist am Sonntag, gefischt wird von Montagmorgen bis Sonntagmittag, also etwa 6,5 Tage.

MEINE MEINUNG

Isländische Bachforellen, 100% Wildfische, sind hervorragende Kämpfer an leichtem Gerät, sogar kleinere Fische um 35 bis 45 cm sind beeindruckend. Man fischt also selten fein und nie unter 0,14mm Vorfachstärke, will man sie im Kescher bewundern. Obwohl kaum befischt, sind die Fische aber generell scheu, sodass der Angler seinen Teil dazu beitragen muss, um die Fische zu überlisten: lange Vorfächer und eine saubere Präsentation sind Pflicht. Das Fliegenmuster spielt eine etwas untergeordnete Rolle, außer an der Big Laxá, welche wesentlich ruhiger fließt und wo die Forellen deshalb auch selektiver sind und kleinere Muster bevorzugt werden.
Reykjadalsá und Laxá I Adaldal fließen schnapsklar durch eine Traumlandschaft und nicht nur die Fischerei weiß zu beeindrucken. Deshalb kann es sich durchaus empfehlen, einige besondere Stellen zu besichtigen, entweder nach einer Woche Fischerei oder aber für den nichtfischenden Begleiter. Sehenswert sind u.a. :

  • Goðafoss, der Götterfall ist einer der schönsten und bekanntesten Wasserfälle Islands
  • Walbeobachtungen per Bootsausfahrt im Eyjafjörður
  • Der beeindruckende Mývatn-See, die « Blaue Lagune des Nordens »
  • Ausritte zu Pferd in der Nähe von Husavik
  • Erkundung der Inseln von Hrísey oder Grímsey (Vogelparadiese) vor der Küste von Akureyri
  • Die Torfhaussiedlung von Laufás
  • Der Dettifoss-Wasserfall, der Asbyrgi-Canyon…
  • Um nur einige zu nennen… ohne natürlich die « Hauptstadt des Nordens » – Akureyri, zu vergessen, sie ist die zweitgrößte Stadt Islands mit 20000 Einwohnern und hat Besuchern auch einiges zu bieten

Fischarten :

Daten 2020 :

Fischerei mit guide :

  • KW 24: 8. 6. bis 14.6.
    KW 25: 15. 6. bis 21.6.
    KW 36: 31. 8. BIS 6.9.
    KW 37: 7. 9. bis 13.9.

Preis :

ab 4400€*
*Basis 6 Angler, (im Doppelzimmer mir Bad), inklusiv 6 ½ Tage Non-Stop-Fischerei mit Guiding (12St./Tag), Vollpension, Mietwagen und Flüge (hin und rück) Paris/Reykjavik/Akureyri,
*Exklusiv Reiseversicherungen und (eventuelle) Zusatznächtigung im Hotel in Reykjavik

Fischerei ohne guiding :

  • Im juli und august inklusiv vollpension und Bbetreuung vor ort

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